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 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl

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S.V.

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BeitragThema: 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl   So 29 März 2009, 18:31

Hallo!
Gestern abend habe ich bei meinem 1,5 Jahre altem Karlchen einen erbsengroßen Gnubbel unter der Haut an der Schulter entdeckt. Ne Bisswunde oder so ist da nicht. Ich vermute einen Tumor oder Abzess. Crying or Very sad
Hat jemand von euch Erfahrungen mit so einer OP? Was habt ihr bezahlt? Ich habe letztes Jahr für Paulchens Abzess, der an der selben stelle lag über 200 Euro bezahlt. 57 Euro für die Voruntersuchung und sinnlose Medikamente von denen er doch nicht wegging, 107 Euro für die OP und das Ding wurde dann noch ins Labor geschickt, was auch nochmal 45 Euro gekostet hat. Das finde ich irgendwie ziemlich teuer und überlege ob ich mal zu einer anderen Tierärztin fahren soll. Da war ich mal mit Karlchens Atemproblemen und habe für Untersuchung + Medikamente gerade mal 6 Euro bezahlt und für das Einschläfern eines Hamsters 4 Euro mit Untersuchung.
Ne Freundin geht da mit ihren Kaninchen hin und sie ist sehr zufrieden, auch was OP´s anbetrifft. Aber ich habe irgendwie Bedenken, dass bei den "Billigpreisen" dann irgendwie ne schlechtere Narkose gemacht wird. Was habt ihr denn für Erfahrungen disbezüglich? Worauf sollte man achten?
Ich gehe nächste Woche noch zum Tierarzt, ich fahre aber vor Ostern noch zu meinen Eltern. Denkt ihr es ist zumutbar ihn dann erst nach Ostern operieren zu lassen?
Grüsse Sandra
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~Sonnenschein~
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BeitragThema: Re: 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl   Mo 30 März 2009, 15:04

Huhu,

also 200€ für eine OP mit allem drum udn dran finde ich sehr heftig... natürlich hat jeder arzt unterschiedliche kosten udn aufwand usw, aber trotzdem sind auch alle an die tarifvereinabrung gebunden...

Meine TÄ schickt beispielsweise aber keine Tumore ein, da der nutzen relativ ist... wenn ich weiß, dass er wiederkommen kann, gehts mri genauso, wie wenn ich einfach damit rechne...

Also ich zahle für eine normale OP mit vor- und nachuntersuchung ohne große mediaktionen und sowas, in etwa 60€, und trotz "Schleuderpreisen" sind alle OPs bisher sehr gut verlaufen Smile

also ich an deiner stelle würde es mal mit einer anderen TÄ versuchen.

Liebe grüße und viel glück, Eva

PS: zu dem zeitpunkt der OP: Tumore können verdammt schnelöl wachsen und streuen, deshalb wäre eine OP so schnell wie möglich natürlich das beste. vllt findest du ja jemanden, der die OP-nachsorge in der zeit übernimmt? würde ich hier bei mri zu hause auch machen können. so ein krankenkäfig nimmt ja nu nich allzu viel platz weg.

_________________
"Ach," sagte die Maus, "die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, dass ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, dass ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, dass ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe" - "Du musst nur die Laufrichtung ändern", sagte die Katze und fraß sie.
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Meta le Fey

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BeitragThema: Re: 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl   Mo 30 März 2009, 18:20

Hallo,

also ich finde 200 Euro auch mega heftig. Ich habe für die Tumor OP mit Voruntersuchung, Medis, Röntgen etc gesamt 100 Euro bezahlt. Die OP ohne die restlichen Medis und Untersuchen wäre 50 Euro.

Ich denke du kannst zu der anderen TÄ gehen. Wenn eine Freundin von dir schon dort ist mit ihren Tieren und zufrieden ist, dann wirds ok sein. Aber auf gut Glück würde ich gerade für eine OP nicht den TA wechseln.

Und wegen dem Zeitfaktor stimme ich Sonnenschein zu. Solange er erbsengroß ist stehen die Chancen einfach besser, dass die OP gut verläuft. In zwei Wochen kann er extrem wachsen (muss nicht sein, aber das Risiko besteht), deshalb empfinde ich warten als zusätzlcihes Risiko.

Und auch zum Thema Einschicken: Es bringt dir nichts. Rechne einfach damit, dass Tumore wiederkommen können und hoffe aber drauf, dass es nicht passiert.

Ich wünsch euch viel Glück für eine OP
Lg, Meta
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S.V.

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BeitragThema: Re: 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl   Mo 30 März 2009, 18:52

Booh, so wenig habt ihr nur bezahlt?

Heute morgen hatte ich das Gefühl, als wenn das Ding in den letzten 2 tagen gewachsen ist, daher werde ich ihn dann doch schon eher operieren.

Eva ich komme gerne auf dein Angebot zurück! Kann er denn nach der OP gleich/bald wieder zu den anderen oder wenigstens zu Zweit oder muss er alleine wohnen?

Grüsse Sandra
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BeitragThema: Re: 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl   Mo 30 März 2009, 20:22

Das kommt stark auf deine Jungs an, aber ich mache es immer so, dass ich das operierte Tier bis zum fädenziehen alleine im Krankenkäfig ohne klettermöglichkeit lasse (10 Tage). und danach dann zurück zu den anderen, die ersten 3 Tage würde ich aber sagen, sollte eine operierte ratte aber auf jeden fall alleine bleiben, bis sie sich wieder komplett regeneriert hat und die wunde nicht mehr ganz frisch ist. Die gefahr bei der Gruppe besteht halt darin, dass die fäden gezogen werden... aber das schaffen manche ratten auch alleine ^^

gemeinsamen auslauf kann man aber unter aufsicht geben, sobald das Tier wieder fit ist.

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BeitragThema: Re: 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl   Mo 30 März 2009, 21:12

So nun war ich bei der anderen Tierärztin, aber rattenmäßig war das total der Reinfall. Noch bevor sie Karlchen gesehen hat gab sie mir die Diagnose Fettgeschwulst. Nach einer kurzen Untersuchung war sie sich dann sicher, dass es eine Fettgeschwulst ist. Ich habe dann mal nachgefragt ob es nicht auch ein Tumor sein kann, da der Gnubbel wächst. Sie war sich ziemlich sicher, dass es keiner ist und selbst wenn, dann kann man da eh nichts machen, weil man so kleine Tiere nicht operieren kann. Ihr Rat war dann ihn einfach laufen zu lassen und selbst wenn das Ding golfballgroß wird, macht das nichts, solange er frisst.

Wenigstens musste ich nichts dafür bezahlen, aber schlauer bin ich jetzt auch nicht. Jetzt muss ich wohl doch wieder zu meiner teuren Tierärztin fahren. Rolling Eyes Zu welchem Tierarzt geht ihr denn, wenn man fragen darf?

Grüsse Sandra
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Erbse
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BeitragThema: Re: 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl   Di 31 März 2009, 12:03

Hallo Sandra.
Schade, dass der Tierarztbesuch ein solcher Reinfall war.
Eva und ich gehen zur Frau Dunkhorst hier in Kassel. Ich bin seit nun mehr über einem Jahr Stammgast bei ihr mit meinen Ratten (und mittlerweile auch mit meinen Katzen) und bin jedesmal sehr zufrieden gewesen. Frau Dunkhorst selbst und auch die Sprechstundenhilfe sind wahnsinnig lieb, nett und kompetent. Die OPs sind bisher immer positiv verlaufen und waren auch nicht zu teuer. Einen ungefähren Preis hatte Eva ja weiter oben bereits genannt. Smile

Dr. Uta Dunkhorst
Tierarztpraxis
Lange Str. 9 - 34131 Kassel
Tel. : 0561-315656/ 0561-36706
Sprechstunde:
Mo. - Fr. von 11-12:30 Uhr und Mo., Mi., Fr. von 16:30-18:30 Uhr

Das ist schräg gegenüber in der Straße vom Willy-Bahnhof.
Liebe Grüße,
Erbse.

_________________
...in meiner Wärmflasche schlafen Sterne.
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BeitragThema: Re: 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl   Di 31 März 2009, 12:33

O.k. danke, dann fahre ich morgen mal zu der!
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BeitragThema: Re: 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl   Fr 03 Apr 2009, 23:07

Hallo!
Er wurde nun heute morgen operiert, aber ich mache mir echt Sorgen. Er ist immer noch nicht wirklich aus der Narkose wach, sondern befindet sich eher in so einem Halbschlaf, liegt nur da und bewegt sich nicht. War das bei euren OP´s auch so? Das kenne ich so gar nicht, bei meiner Tierärztin habe ich bislang 1 Meerschweinchen, 3 Kaninchen und 1 Ratte operieren lassen, aber alle waren wieder munter als ich sie abends abgeholt habe und hatten auch schon gut gefressen. Es hat mich auch total gewundert, dass die Tierärztin ihn mir so in diesem Zustand mitgegeben hat.
Mir kommt das absolut nicht normal vor! Wie war das denn bei euren OP´s?
LG Sandra
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~Sonnenschein~
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BeitragThema: Re: 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl   Fr 03 Apr 2009, 23:38

Huhu,

also bei mir waren alle am abend wieder relativ fit, zwar teilweise noch etwas benommen (vorallem die älteren patienten), aber schon wieder "am leben"....

was hat sie denn gesagt, wie die OP so verlaufen ist?

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BeitragThema: Re: 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl   Fr 03 Apr 2009, 23:56

Also sie war zufrieden mit der OP. Es war auch kein Tumor, sondern nur ein Abzess. Deswegen bekommt er auch ein Antibiotika.
Jetzt habe ich ihm mal einen Kumpel in den Käfig gesetzt, das hat seine Aktivität auch deutlich erhöht. Er hat dann sogar schon am Reis gefressen.
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BeitragThema: Re: 1. Tumor und OP bzw. Tierarztwahl   So 12 Apr 2009, 17:50

Jetzt sitzt er schon längst wieder bei den anderen, weil er ja partout alleine nicht fressen wollte. Bis auf einen Faden sind sogar noch alle Fäden drinnen. Very Happy Dienstag gehen wir dann zum Fädenziehen.
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